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Visuelle Inspektion mit Drohne

Visuelle Inspektion mit der Drohne:
Mit der Drohne werden hochauflösende Einzelbilder erstellt. In Abhängigkeit der zu erwartenden Schäden wird das komplette System-SetUp festgelegt. Je nach Flugbedingungen und Lichtverhältnissen können auch Haarrisse mit Rissbreiten von 0,2mm dargestellt werden. Für grobe Schäden an Dachziegeln oder Blitzschutzanlagen kann mit sehr viel gröberen Bildauflösungen gearbeitet werden. Die Anzahl der Bilder pro Quadratmeter, die im Rahmen der Prüfung gesichtet werden muss sowie das Datenvolumen sind weitere Parameter für dies Festlegungen.

Typische Einsatzbereiche Fotos

  • Dachinspektionen (Dachziegel, Abläufe, Regenrinnen, Blitzschutzanlagen)
  • Fassadeninspektionen (Risse, Abplatzungen, Fensterdichtungen)
  • Betonbauteile (Risse, Korrosion an Bewehrungen, Versinterung, Verschiebungen)
  • Kaianlagen (Leitern, Schutenhaken, Risse, Kollisionsen)
  • Schornsteine/Kamine (Risse, Abplatzungen, Ablagerungen, Eisbildung)
  • Balkone (Risse, Dichtungen, Versinterungen)

Waypoints

Waypoints / Wegpunkte: Für das automatisierte Befliegen von Flächen werden Wegpunkte definiert und in einem Steuerungsprogramm des Multicopters programmiert. Es handelt sich um GPS Koordinaten inkl. Höheninformationen, die den Flugkurs festlegen. Damit ist eine automatisierte Steuerung technisch möglich und gerade für Vermessungsaufgaben zwingend erforderlich. Es ist zu beachten, dass aus rechtlichen Gründen der Pilot zu dem Multicopter immer Sichtkontakt haben (LOS) muss, zudem muss ein Umschalten auf handgesteuerten Betrieb jederzeit möglich sein.

Windlast

Windlast: Multicopter können bei hoher Windlast nur begrenzt bzw. gar nicht eingesetzt werden. In Abhängigkeit mit der Coptertechnik (Anzahl der Propeller, Gewicht etc.) liegt die Obergrenze für einen kontrollierten Flug bei Windgeschwindigkeiten von ca.  10-14 m/s.