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Panoramafreiheit

Panoramafreiheit: Die Panoramafreiheit ermöglicht das Fotografieren im öffentlichen Raum ohne die Urheberrechte von z.B. Architekten an den von Ihnen errichteten Bauwerken berücksichtigen zu müssen. Sobald dieser öffentliche Raum über Hilfsmittel erweitert wird, hier reicht schon die Verwendung einer Leiter, gilt dies nicht mehr. Damit gilt auch für alle Luftbilder mit dem Multicopter die Panoramafreiheit nicht. Bei der gewerblichen Nutzung von Gebäudefotos ist die Rechtslage diesbezüglich zwingend zu prüfen.

Passpunkte / Ground Control Points (GCP)

Passpunkte, international häufig als Ground Control Points (GCP) bezeichnet, sind eindeutig erkennbare Punkte im Aufnahmegebiet, deren Koordinaten präzise vermessen wurden.

Bei einer photogrammetrischen Drohnenvermessung werden diese Punkte in den Luftbildern identifiziert. Dadurch lässt sich das berechnete Modell exakt in das gewünschte Koordinatensystem einpassen.

Passpunkte können sowohl die Lage- als auch die Höhengenauigkeit verbessern. Daneben werden unabhängige Kontrollpunkte verwendet, um die tatsächlich erreichte Genauigkeit eines Modells zu überprüfen.

Auch beim Einsatz moderner RTK-Drohnen können Kontroll- oder Passpunkte deshalb sinnvoll sein – insbesondere bei Vermessungsaufgaben mit definierten Genauigkeitsanforderungen.

Aufmaß für Photogrammetrie

GCP Ground Control Points

Payload

Payload: Gewicht der Zuladung. Dies meint in den heutigen Anwendungsfeldern die unter dem Multicopter montierte Sensorik (acitve Payload). In den ersten logistischen Feldversuchen ist die Zuladung für den Transport von Paketen (passive Payload). MTOW (Maximum take off weight) – Bezeichnung aus der Luftfahrt für das maximale Abfluggewicht.

Persönlichkeitsrechte und Datenschutz

Persönlichkeitsrechte und Datenschutz: Für Luftbilder gelten die gleichen Vorgaben zu den Persönlichkeitsrechten fotografierter Personen und der Privatsphäre, wie sonst auch. Vor der Veröffentlichung müssen diese Rechte sowie auch das „Recht am eigenen Bild“ geprüft werden, ggf. sind Einverständniserklärungen der abgebildeten Personen einzuholen.

Photogrammetrie

Photogrammetrie: Messverfahren, das die Berechnung eines 3D-Oberflächenmodells auf Basis von Bildpunkten (Punktewolken) ermöglicht. Gelände und Gebäude können auf diese Weise erfasst werden. Nach dem Einmessen von Referenzpunkten erfolgt die Befliegung des zu vermessenden Bereiches mit einer Bildüberlappung von mindestens 60%. Damit ist jeder Bildpunkt mehrfach erfasst und die räumliche Lage kann in entsprechenden Vermessungsprogrammen berechnet werden. So erfolgt das Rendering des 3D-Modells.
Wie beim Laserscan sind nicht alle Oberflächen gleichermaßen für eine Erfassung geeignet. Stark reflektierende Oberflächen wie Metall und Glas sind wenig bis gar nicht geeignet.

Positioning Mode / GPS Mode

Positioning Mode / GPS Mode: Die Elektronik hält den Multicopter bis zur Betriebsgrenze solange höhen- und lagestabil, bis ein Kommando des Steuerers gegeben wird.

Punktwolke – Grundlage für 3D-Vermessung und digitale Modelle

Eine Punktwolke besteht aus einer großen Anzahl dreidimensionaler Messpunkte. Jeder Punkt besitzt mindestens eine X-, Y- und Z-Koordinate und beschreibt damit eine konkrete Position im Raum.

Punktwolken können beispielsweise durch Photogrammetrie oder Laserscanning (LiDAR) erzeugt werden. Bei einer Drohnenvermessung können mehrere Millionen oder sogar Milliarden Punkte entstehen.

Die Punktwolke bildet die Grundlage für zahlreiche weitere Datenmodelle. Daraus lassen sich beispielsweise 3D-Modelle, digitale Gelände- und Oberflächenmodelle, Schnitte, Höhenlinien, Flächen und Volumen ableiten.

Georeferenzierte Punktwolken können außerdem in GIS-, CAD- und BIM-Systeme übernommen und dort mit vorhandenen Planungs- und Bestandsdaten kombiniert werden.