Multicopter
Multicopter: Überbegriff für senkrecht startende unbemannten Luftfahrtsyteme ohne Gleitflugeigenschaften, die im zivilen Umfeld eingesetzt werden – unabhängig von der Anzahl der Propeller.
Multicopter: Überbegriff für senkrecht startende unbemannten Luftfahrtsyteme ohne Gleitflugeigenschaften, die im zivilen Umfeld eingesetzt werden – unabhängig von der Anzahl der Propeller.
Multispektralkamera: Mehrere parallele Aufnahmekanäle/Spektralkanäle werden gleichzeitig ausgelöst und erweitern den Farbraum des digitalen Bildes erheblich – bis in die nicht sichtbaren Bereiche. Mit dieser Systematik können Daten in den Bereichen UV-Licht, sichtbares Licht und Infrarot gleichzeitig erfasst werden. Die Technik kommt insbesondere für die Bewertung von Vegetationszuständen in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz. So können für die Düngung, Bewässerung oder die Schädlingsbekämpfung wichtige Erkenntnisse gewonnen werden.
Nachtflug: Der nächtliche Betrieb von Multicoptern wird wie auch die AE auf Länderebene geregelt. In einigen Bundeländern besteht ein generelles Verbot, in anderen sind gegenwärtig folgende Vorgaben einzuhalten:
NfL: Nachrichten für Luftfahrer. Ergänzungen, technische Änderungen oder Umsetzungsanweisungen werden im Amtsblatt der Luftfahrt, den Nachrichten für Luftfahrer (NFL) alle 14 Tage durch die DFS veröffentlicht. Gerade die Auslegung und Interpretation der Gesetze für den Betrieb von UAV werden in den NFL spezifiziert. Beispielhaft sei hier auf die NfL 1-1023-17 vom 12.05.2017 verwiesen.
Nicken, Querachse: Die Querachse verläuft quer durch das Fluggerät, beim Multicopter senkrecht zur Längsachse als gedachte Linie, beim Flächenflugzeug meist durch die Mitte der Flügel. Während der Multicopter seitlich in Richtung der Querachse fliegen kann, ist diese Bewegung beim Flächenflugzeug nicht möglich. Das Drehen um die Querachse heißt Nicken (nick/pitch). Bei Multicopter folgt aus dem Nicken eine Beschleunigung oder abbremsen und ist vergleichbar mit dem Seitwärtsflug. Das Flächenflugzeug steigt und sink und ändert seine Geschwindigkeit je nach Antrieb als Folge der Schwerkrafteinflüsse.
NFZ: No-Fly-Zone
Als No-Fly-Zone wird eine Flugverbotszone für Drohnen bezeichnet, Basis gesetzlicher oder behördlicher Vorgaben nicht betrieben werden dürfen. In Deutschland sind Betriebsverbotsgebiete für Drohnen vor allem im § 21b LuftVO geregelt. Sie umfassen Auflagen zum Betrieb in Bezug auf u.a. Flughäfen, Menschenansammlungen, Verkehrswege oder Wohngrundstücke.
Notice to Airmen – kurzfristige Änderungen im Luftraum und Informationen zur Sicherung des Flugverkehrs. Hierbei kann es sich um Hindernisse oder Sicherheitszonen handeln, z.B. wenn ein Turnier für Fesselballone ausgetragen wird und dieser Bereich nicht durchflogen werden darf. Die Deutsche Flugsicherung stellt unter www.dfs-ais eine NOTAM-Liste bereit.
Notfallplanung: Die letzte Maßnahme im Falle eines Fehlfunktion oder einer unerwarteten Situation bei einem Drohnenflug ist die Notlandung. Die Notfallplanung sorgt dafür, dass alle beteiligten Personen wissen, welche Maßnahmen im Falle eines Zwischenfalls zu ergreifen sind.
Hilfsfragen zur Notfallplanung
Wer professionell fliegt sollte hier handlungssicher sein. Die Notfallplanung sollte nicht nur theoretisch geplant werden, sondern auch regelmäßig mit allen Beteiligten geübt werden.
Vorsicht beim Notfallplan auf Knopdruck. . Die Return to home (RTH) Funktion ist bei jedem Modell leicht anders. Nur durch Übung und Test kann das Verhalten des Teams und des UAV trainiert und der Schaden im Ernstfall gemindert werden.
Oktocopter: Multicopter mit acht Propellern.
Ein Orthofoto – auch Orthophoto genannt – ist ein geometrisch entzerrtes und georeferenziertes Luftbild. Im Gegensatz zu einem normalen Foto sind perspektivische Verzerrungen und Geländeeinflüsse weitgehend korrigiert.
Dadurch besitzt das Orthofoto einen einheitlichen Maßstab. Positionen, Abstände und Flächen können darin genau bestimmt werden.
Bei einer Drohnenvermessung werden zahlreiche überlappende Einzelbilder aufgenommen. Mittels Photogrammetrie werden daraus zunächst räumliche Informationen und anschließend ein zusammenhängendes Orthofoto berechnet.
Orthofotos eignen sich unter anderem für Bestandsaufnahmen, Kartierungen, Bauplanung und -dokumentation sowie als aktuelle 2D Datengrundlage in GIS- und CAD-Systemen. Auf dieser Grundlage können Lagepläne schnell und exakt aktualisiert werden.
